#7 Deutschlandtour: Berlin - meine Highlights, Fotospots & persönlichen Eindrücke
Berlin neu entdeckt – Mein ehrlicher Reisebericht zur Deutschlandtour 2026
Berlin war die erste Station meiner Deutschlandtour 2026. Das Ziel meines Projekts: Alle 16 Landeshauptstädte Deutschlands innerhalb eines Jahres bereisen. Obwohl ich bereits mehrfach in Berlin war, hatte ich der Hauptstadt gegenüber eher gemischte Gefühle.
Umso spannender war die Frage: Würde Berlin mich diesmal überraschen?
Mein Städtetrip nach Berlin
Für meinen Berlin-Trip hatte ich zwei Übernachtungen eingeplant. Angereist bin ich bequem mit dem Deutschland-Ticket, das sich für diese Reise absolut gelohnt hat. Nicht nur die Hin- und Rückfahrt waren damit abgedeckt, sondern auch sämtliche Fahrten mit U-Bahn, Bus und Tram vor Ort.
Übernachtet habe ich in Charlottenburg. Die Lage war zwar nicht direkt im Zentrum, dafür aber deutlich günstiger und dennoch gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.
Für einen Städtetrip ist das für mich oft die bessere Wahl.
Planung? Diesmal eher spontan
Normalerweise plane ich meine Reisen sehr detailliert. Diesmal lief es anders. Tatsächlich habe ich einen Großteil meiner Recherche erst während der Zugfahrt erledigt – keine Empfehlung, denn die Internetverbindung war alles andere als zuverlässig.
Mein Tipp: Informiere dich vorher über Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Stadtviertel oder nutze Empfehlungen von anderen Reisenden. Das spart Zeit und Nerven.
Spaziergang entlang der Spree
Eines meiner ersten Highlights war ein Spaziergang entlang der Spree. Berlin zeigte sich von seiner schönsten Seite: blühende Bäume, Sonnenschein, Hausboote auf dem Wasser und zahlreiche Fotomotive.
Gerade als Fotografin kam ich kaum voran, weil ich ständig stehen bleiben musste, um neue Motive festzuhalten. Die Wege entlang des Wassers eignen sich hervorragend zum Spazierengehen, Joggen oder Radfahren und zeigen eine überraschend grüne Seite der Hauptstadt.
Schloss Charlottenburg – beeindruckend auch ohne Eintritt
Mein erster geplanter Stopp war das Schloss Charlottenburg. Obwohl ich das Schloss nur von außen besichtigt habe, hat sich der Besuch absolut gelohnt.
Die weitläufige Parkanlage, die gepflegten Wege und der Blick auf das Schloss bieten zahlreiche schöne Fotomotive. Besonders gefallen hat mir, dass hier nicht nur Touristen unterwegs waren, sondern auch viele Berliner ihre Freizeit verbrachten.
Die klassischen Sehenswürdigkeiten
Natürlich dürfen einige Wahrzeichen bei einem Berlin-Besuch nicht fehlen:
Brandenburger Tor
Reichstagsgebäude
Holocaust-Mahnmal
Berliner Dom
Museumsinsel
East Side Gallery
Auch wenn ich viele dieser Orte bereits kannte, lohnt es sich immer wieder, sie zu besuchen. Vor allem der Berliner Dom präsentierte sich bei strahlendem Sonnenschein als echtes Fotomotiv.
Das Holocaust-Mahnmal hat mich dagegen nachdenklich gestimmt. Es ist ein wichtiger Erinnerungsort, der Respekt verdient. Umso mehr hat es mich überrascht, wie viele Besucher sich dort unangemessen verhielten.
Museumsinsel und Berliner Dom
Die Museumsinsel stand diesmal ganz bewusst auf meiner Liste. Besonders der Berliner Dom hat mich beeindruckt. Die Kombination aus historischer Architektur, grünen Wiesen und dem Blick auf den Fernsehturm ergibt ein wunderschönes Stadtbild.
Zusätzlich hatten wir das Glück, auf einen kleinen Künstlerflohmarkt zu stoßen. Solche spontanen Entdeckungen machen für mich oft den besonderen Reiz einer Städtereise aus.
East Side Gallery und Street Art
Wer Berlin besucht, sollte sich die East Side Gallery nicht entgehen lassen. Die bemalten Mauerreste gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und erzählen auf eindrucksvolle Weise ein Stück deutscher Geschichte.
Überraschenderweise habe ich auf dieser Reise festgestellt, wie sehr mich Street Art begeistert. Besonders beeindruckt haben mich das RAW-Gelände und das Haus Schwarzenberg. Überall finden sich kreative Graffitis, Kunstwerke und außergewöhnliche Fotospots.
Gerade das RAW-Gelände wurde zu einem meiner persönlichen Highlights.
Hackesche Höfe
Am letzten Tag führte mich der Weg noch zu den Hackeschen Höfen. Die verschiedenen Innenhöfe mit ihren individuellen Fassaden, kleinen Geschäften und Cafés haben ihren ganz eigenen Charme.
Wer auf der Suche nach besonderen Souvenirs oder außergewöhnlicher Architektur ist, sollte hier unbedingt vorbeischauen.
Meine Restauranttipps für Berlin
Café Audrey
Ein kleines, gemütliches Café mit kreativen Frühstücksgerichten und vielen vegetarischen sowie veganen Optionen. Besonders begeistert haben mich die marokkanischen Pancakes mit Zitronennote.
Frederiks
Ein stilvoll eingerichtetes Restaurant mit beeindruckendem Ambiente. Die Pancakes waren nicht nur optisch ein Highlight, sondern auch geschmacklich hervorragend.
Platform 68 - Vietnamesisches Restaurant
Mein persönliches Lieblingsrestaurant der Reise war ein vietnamesisches Restaurant nahe der East Side Gallery. Das Essen war hervorragend, die Mitarbeiter unglaublich freundlich und der Zitronengras-Eistee einer der besten, die ich bisher probiert habe.
Meine Learnings für den nächsten Berlin-Trip
Nach dieser Reise würde ich einige Dinge anders machen:
Einen größeren Koffer mitnehmen
Mehr Kleidung für wechselhaftes Wetter einpacken
Die Sehenswürdigkeiten vorab besser planen
Restaurants rechtzeitig reservieren
Vor allem das Wetter in Berlin kann im Frühjahr sehr wechselhaft sein. Ein flexibler Zwiebellook ist deshalb definitiv empfehlenswert.
Hat Berlin meine Meinung verändert?
Absolut.
Vor dieser Reise hatte ich vor allem das Bild einer grauen, hektischen Großstadt im Kopf. Berlin hat mir jedoch eine ganz andere Seite gezeigt: grüne Parkanlagen, idyllische Uferwege, beeindruckende Architektur und viele kostenlose Aktivitäten.
Besonders die Spaziergänge am Wasser und die überraschend vielen ruhigen, grünen Orte haben mein Bild der Hauptstadt nachhaltig verändert.
Mein Fazit
Berlin ist deutlich vielseitiger, als ich erwartet hatte. Die Stadt bietet eine einzigartige Mischung aus Geschichte, Kultur, Street Art, Kulinarik und Natur.
Egal ob du als Soloreisender, als Paar, mit Freunden oder als Fotografie-Begeisterter unterwegs bist – in Berlin findest du garantiert etwas, das zu dir passt.
Für mich war dieser Städtetrip eine positive Überraschung und ein gelungener Auftakt meiner Deutschlandtour 2026.
Warst du schon einmal in Berlin? Und welche Orte haben dich besonders überrascht?
Wenn du mich auf meinen Reisen begleiten möchtest, schau gerne auf meinem Instagram vorbei oder hör in die kommenden Podcast-Folgen rein – ich nehme dich auf jeden Fall mit. Wie immer ist dieser Blogbeitrag eine Kurzfassung der zugehörigen Podcast-Folge.
Bis zum nächsten Mal!
Deine Nadine



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